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Absorbieren
Aufsaugen, verschlucken
Abstimmungslicht
Genormtes Licht. Lichtart D50 für Diapositive und Durchsichtsvorlagen D65 für Aufsichtsvorlagen
Additives Farbsystem (additive Farben) Farbsystem auf der Mischung der selbstleuchtenden Spektralfarben Rot, Grün und Blau (RGB) basierend, z.B. bei Farbfernseher oder Farbmonitor.
Akzidenzen
Drucksachen kleineren Umfanges für Betriebe und Privatpersonen, Verwaltungen usw. Zeitungen, Zeitschriften und Werke sind keine Akzidenzen.
Alphakanal
Von Bildbearbeitungsprogrammen angebotener Kanal, der für das Maskieren von bestimmten Bildteilen vorgesehen ist und meistens eine Datentiefe von 8 Bit (entspricht 256 Farben) unterstützt.
Anlage
Marken, an denen im Bogendruck jeder einzelne Druckbogen Pass- und Registergenau ausgerichtet wird.
Antialiasing
Rechnerisches Verfahren, um bei niedrigaufgelöster Bildschirmdarstellung von Grafikobjekten und Buchstaben unschöne, treppenartige Kanten zu entschärfen. Dies erfolgt durch das Errechnen von Farbverläufen zwischen der Objekt- und der Hintergrundfarbe. Dadurch verlieren die Objekte allerdings auch ihre Randschärfe.
Antiqua
Bezeichnung für alle Schriften, die sich von der alten (so die wörtliche Übersetzung aus dem Lateinischen) römischen Buchstabenschrift her ableiten. Außer Fraktur- und Handschriften werden fast alle unsere Schriften - auch die serifenlose sogenannte Linear- Antiqua - mit diesem Begriff bezeichnet.
AppleTalk
Apple's eingebautes Netzwerkprotokoll, das es erlaubt Dateien über ein lokales Netzwerk auszutauschen und zu drucken.
ASCII
(American Standard Code for Information Interchance)
Amerikanischer 7-Bit-Standard-Code für die Anordnung der Zeichen innerhalb eines Zeichensatzes auf freiwilliger Basis, der inzwischen international anerkannt wird. Der mit ASCII kodierbare Zeichenumfang besteht aus Groß- und Kleinbuchstaben, Ziffern und Sonderzeichen. Da es sich um einen amerikanischen Standard handelt, unterliegen die deutschen Umlaute "ä", "ö", "ü" und das "ß" nicht der internationalen ASCII-Norm.
Attachment
Beliebige Datei (Text/Grafik), die an eine E-Mail angehängt wird und mit dieser verschickt werden kann.
Aufsichtsvorlage
Vorlage, die bei der Reproduktion abgeleuchtet wird und aus nichtdurchscheinendem Material bestehen kann. Im Gegensatz dazu ist die Durchsichtsvorlage meist ein Dia, Film oder aus transparentem Material.
Ausschießen
Anordnen der Druckseiten (Kolumnen) zu einer Druckform, daß nach dem Falzen des Druckbogens die einzelnen Seiten in richtiger Reihenfolge liegen.

Barock-Antiqua
Schriftklasse III von DIN 16518; Klasse von Antiquaschriften, die zwischen der Renaissance-Antiqua und der Klassizistischen Antiqua stehen (daher auch Antiqua des Übergangsstils). Kennzeichen: klarerer Strichstärkenkontrast senkrechter und waagrechter Linien, fast senkrechte Achsneigungen der Rundungen. Nach ihrem Vorbild schuf Stanley Morison 1932 die Times New Roman für die Zeitung The Times. Im DTP eine der am häufigsten benutzten Schriften.
Beschnitt
Für die Weiterverarbeitung von Drucksachen notwendiger Papierrand, der über das Endformat hinausgeht. Der Beschnitt ermöglicht ein an allen Seiten sauber geschnittenes Endprodukt.
Bézierkurven
Das Verfahren zum Zeichnen von Kurvenzügen und Flächen mit dem Computer basiert auf einem vom französischen Mathematiker Pierre Bézier entwickelten Algorithmus. Die Stützpunkte (auch Ankerpunkte) und Steuerpunkte werden durch (gedachte) Polygonseiten verbunden. An diese nähert sich eine darzustellende Kurve an. So gibt die Polygonform annäherungsweise die Form der Kurve wieder. Die Steuerpunkte halten zudem den Kurvenzug in seiner Bahn
BinHex
BinHex ist ein Kodierungsverfahren, das binäre Daten in ASCII-Zeichen konvertiert. Jede Datei gleich ob eine Grafikdatei, eine Textdatei oder eine binäre Programmdatei kann in das BinHex-Format konvertiert werden. Es ist besonders hilfreich um Daten von einer Plattform zu einer anderen (z.B. Unix>Mac oder DOS>Mac oder umgekehrt) zu übertragen, da fast alle Computer ASCII-Dateien verarbeiten können. Speziell viele e-mail-Programme verfügen über einen eingebauten BinHex-Encoder oder Decoder um Dateianhänge zu versenden oder zu empfangen. BinHex ist desweiteren ein sehr gängiges Format für Macintosh-Dateien. BinHex-kodierte Dateien haben hier meist die Dateinamenerweiterung ".hqx".
Bit
(Binary digit) Kleinste Informationseinheit eines digitalen Binären Systems; einzelner Ja/Nein- bzw. 0/1-Zustand.
Bitmap
Rasterfeld im Prozeßspeicher, das eine Bild/Grafik-Struktur in quadratischen Elementen ermöglicht. Ein Bildaufbau basiert so auf einzeln ansteuerbare Pixelelemente in Vertikal-/Horizontal-Koordinaten. In diesen Dateien ist jedem Pixel ein Datenbit zugeordnet.
Blanko
(span. weiß) leer, unbedruckt
BMP
Abgeleitet von dem Begriff Bitmap. BMP steht für das Windows-eigene Bitmap- Bildformat und wird bei entsprechenden Dateien an deren Namen angefügt.
Blaupause
Lichtpause zur Montagekontrolle
Blindprägung
Sonderdruckverfahren, bei dem eine Gravur und als Gegenform eine Matritze unter hohem Druck eine Prägung im Papier erzeugen. Man unterscheidet Hochprägungen (erhabenes Motiv), Tiefprägungen (vertieftes Motiv), mehrstufige Prägungen (verschiedene Ebenen) und Reliefprägungen (räumlicher Effekt mit dreidimensionalen Verläufen).
Blindtext
Willkürlich abgesetzter Schneidetext, der in das Layout einmontiert wird und Schriftart, Schriftgröße, Zeilenabstand und Umfang des vorgesehenen Textes simuliert.
Browser
Ein Navigationsinstrument für das World Wide Web (WWW). Der Browser setzt den HTML-Code in das eigentliche Dokumentenformat für den Bildschirm um und interpretiert die Aktionen des Benutzers, indem er die Mausklicks auf einen Link in die passende Adresse (URL) umwandelt. Die leicht bedienbaren Steuerprogramme zeigen Bilder und Texte, spielen Videosequenzen oder Tonfolgen ab und führen per Mausklick zu weiteren Informationen. Ihre bekanntesten Verteter, der Microsoft Internet Explorer und der Netscape Navigator, helfen Internet-Nutzern beim Surfen in der Datenwelt.
Byte
8 Bits geben ein Byte.
Cache
Der Bereich im RAM eines Computers, in dem temporär häufig benötigte Daten gespeichert werden. Auf den Cache kann sehr viel schneller zugegriffen werden als auf Festplatten oder CDs.

CD-ROM
Compact Disc Read Only Memory. Sowohl Speicherformat für Compact Discs, die der Benutzer am Computer einsetzt, als auch Bezeichnung für eben diesem Format entsprechende Compact Discs.
CD-RW
(Abk. für engl. compact disc rewritable): Eine wiederbeschreibbare CD, die von den meisten neuen normalen CD-Laufwerken gelesen und von speziellen CD-RW-Recordern beschrieben werden kann. Beim Brennen einer CD-RW verändert ein Schreiblaser eine auf einer goldenen Reflexionsschicht liegende hauchdünne Schicht aus organischer Farbe (Cyanin, Pthalo-Cyanin) so, daß Zonen entstehen, die den lesenden Laser vollständig oder diffus reflektieren, was der Information 0 oder 1 entspricht.
CIE Color Model
Das CIE-Farbmodell basiert auf der menschlichen Wahrnehmung von Farbe und wurde von der Commission Internationale de l'Eclairage ins Leben gerufen. Obwohl es als das genaueste Farbmodel gilt, ist CIE für einige Technologien unbrauchbar, so wie z.B. Drucktechnik und Farbmonitore die auf CMYK- und RGB-Farben basieren. Aber das CIE-Farbmodel eignet sich sehr gut als Referenz-Farbraum, der benutzt wird, um Farben zwischen unterschiedlichen Farbräumen zu transferieren.
CIELAB
(Auch CIE 1976 L*a*b): Ein im Jahr 1976 definierter Farbraum zur Darstellung von Farbe in einer dreidimensionalen Matrix. Er erreicht durch die Verwendung einer Adams-Nickerson-Kubikwurzel-Formel eine empfindungsmäßig gleichabständige Farbdarstellung und eignet sich vor allem für die Messung kleiner Farbabstände. L steht für Helligkeit, A für den Rot-Grün-Wert, B für den Gelb-Blau-Wert.
Color Rendering Dictionary
Softwarebestandteil des Color Managements von PostScript-Level-2-RIPs; es entspricht den bei Apple als ColorSync Destination Profile bezeichneten Filtern, die Farbdaten für Ausgabegeräte farbmetrisch korrigieren.
Color-Management-System (CMS)
Eine Software, die entweder auf der Betriebssystemebene oder im Rahmen von Anwendungsprogrammen dafür sorgt, daß die Ausgabe in möglichst hohem Maße der Bildschirmdarstellung und der gescannten Vorlage entspricht. Ein CMS korrigiert die Farbverfälschungen, indem es die Daten in einem geräteunabhängigen Farbraum definiert und sie in den gerätespezifischen umrechnet. So kalibriert ein CMS beliebige Publishingsysteme, das heißt, es stimmt Eingabe- und Ausgabeeinheiten aufeinander ab.
ColorSync
Das Color-Management-System (CMS), das Apple ins Macintosh-Betriebssystem integriert hat.
Computer-to-Plate
(CTP): Das Belichten der Daten aus dem Computer erfolgt direkt, also ohne Umwege über Filme, auf die Druckplatte. Diese Aufgabe übernehmen speziell dafür geeignete Belichter und Druckplatten.
Corporate Design
Nicht zu verwechseln mit Corporate identity. Einheitlicher unverwechselbarer visueller Auftritt eines Unternehmens. Dieser manifestiert sich in Firmenlogo, Hausfarbe und -schrift, in der Gestaltung von Geschäftsausstattung, Manuals, Katalogen und Prospekten, Verpackungen, Messeständen, Gebäude- und Fuhrparkbeschriftung. Dazu zählen auch das Produktdesign und die Architektur der Firmengebäude.
Corporate Identity
Umfaßt die Unternehmensleitlinien, Corporate communication (Unternehmenskommunikation wie Werbung, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit oder Hauszeitschrift), Corporate behaviour (Leitlinien bezüglich des Verhaltens der Mitarbeiter in Problemsituationen und ihres Umgangs untereinander und mit externen Partnern) und das Corporate Design eines Unternehmens.

Datenkompression
Bezeichnet einen Vorgang, bei dem elektronische Daten in ihrem Umfang reduziert werden können. Mit Datenkompressionsverfahren werden digitale Audio- und vor allem Videodaten auf einen Bruchteil ihres ursrünglichen Datenvolumens reduziert, um sie schneller transportieren zu können und um Speicherkapazitäten zu sparen.
Densitometer
Gerät zur Messung der Schwärzungen fotografischer Schichten bei der Qualitätskontrolle und der Belichterkalibrierung sowie zur Erfassung des Dichteumfangs von fotografischen Vorlagen.
Digitalproof
Der Proof ist eine Art Andruck, welcher mit allen gängigen Farbdruckern - Thermotransfer-, Thermosublimations- oder Tintenstrahlprintern - ein Vorprodukt erzeugt, das dem späteren Druckergebnis möglichst nahekommt. Es entsteht direkt auf Grundlage der Bilddaten, ohne eine vorherige Belichtung von Filmen. Im Gegensatz dazu benötigen fotografische Andrucke, wie zum Beispiel das Cromalin-Verfahren und klassische Andrucke auf Druckmaschinen, weiterhin Filme.
DIN-Formate
genormte Papiergrößen im Geschäfts- und Behördenverkehr; nächstkleineres DIN-Format entsteht durch Halbieren der Längsseiten des Ausgangsformates
Desweiteren gibt es noch die jeweils größeren DIN B..- und DIN C..-Reihen.
DIN 16518
Einteilung der Druckschriften aus dem Jahr 1964 nach Schriftgattungen unter kulturhistorischem und formalem Aspekt in 11 Klassen:
Dithering
Simulation zusätzlicher Graustufen und Farben durch das Verwenden von Punktmustern (Raster). Mit Hilfe des Ditherings erreicht man eine effektiv höhere Farb- und Graustufenanzahl, als das Ausgabegerät eigentlich wiedergeben kann. Wie bei Halbtonbilder kommen Punktmuster zum Einsatz. Allerdings sind beim Dithering die Punkte gleich groß, während sie bei Halbtonbilder differieren dürfen. Das Verfahren macht sich eine Eigenheit des menschlichen Auges zunutze: Dieses nimmt nämlich ab einem gewissen Abstand bestimmte Farbzusammensetzungen nicht mehr als einzelne Farben, sondern als Zwischenfarben wahr. Ein Nachteil des Ditherings besteht darin, daß es die Auflösung verringert. Bei einem Laserdrucker mit 300 dpi beträgt die reale Auflösung bei einer 2-mal-2-Matrix nur noch 75 dpi (300 durch 4). Nach demselben Prinzip lassen sich Zwischenfarben auch bei Farbdruckern erzeugen.
Druckkennlinie
gibt die Abweichung der Größe des gedruckten Punktes vom Punkt auf dem Film bzw. der Platte an; wichtig zum Abgleich zwischen An- und Fortdruck; wird zur Korrektur des Belichters benutzt.
Drucklack
Farblose Lackschicht (matt oder glänzend), die mit einer normalen Druckmaschine augebracht wird; erhöht die Abriebfestigkeit und den Glanz des Druckproduktes
DVD (Abk. für engl. digital versatile disc [versatile=vielseitig]): Von einer Gruppe von CD-Herstellern, der unter anderem Sony, JVC, Philips, Toshiba, Pioneer, Mitsubishi, Hitachi, Time Warner und Matsushita angehören, eingeführtes Speichermedium mit einem maximalen Speichervolumen von 7,2 Gigabyte. Für die DVD gibt es drei Standards: die Movie Disc zur Speicherung von digitalen Videos, die Music Disc als Nachfolger der bisherigen CDs und die DVD-ROM als Nachfolger der CD-ROM für Computer.

Ethernet
Lokale Netzverbindung zwischen Computern innerhalb eines Gebäudekomplexes mit hoher Übertragungsrate.
Euroskala
Die Euroskala oder Europaskala ist eine in Europa verwendete normierte Farbtabelle, die für die im Vierfarbdruck eingesetzten Druckfarben Gelb, Magenta, Cyan und Schwarz (CMYK) die Druckreihenfolge, die Sättigung und den Farbton festlegt. Die Skala liegt als Nachschlagewerk oder Farbatlas vor und gibt die im Druck möglichen Farbtöne wieder.

Farbkalibrierung
Zur korrekten Reproduktion von Bildern im Druck sollten sämtliche eingesetzten Geräte, etwa Farbbildschirm und Grafikkarte, Farbdrucker und Belichter, aufeinander abgestimmt sein, so daß sie numerisch festgelegte Werte für Cyan, Magenta, Gelb und den Schwarzanteil Übereinstimmend darstellen.
Farbmanagement
Allgemeine Bezeichnung für Systeme von verschiedenen Herstellern zur Farbkalibrierung von allen an der Farbbildbearbeitung beteiligten Komponenten, zum Beispiel von Scannern, Bildschirmen und Farbdruckern.
Farbprofil
Alle Geräte, die Farbe verarbeiten, verfälschen diese auch in gewissem Maß. Jeder Scanner, Monitor oder Drucker hat seine eigene Farbcharakteristik. Zusätzlich ändert sich diese individuelle Charakteristik eines Geräts im Laufe der Zeit. Farbprofile dienen dazu, die Farbeigenschaften eines Geräts zu beschreiben. Entweder liefert der Hersteller die Profile oder der Nutzer erstellt mit Hilfe entsprechender Tools individuelle Farbprofile für seine Geräte. Aufgrund der Profile stimmt dann das Color-Management-System die einzelnen Komponenten aufeinander ab.
Farbtiefe
Bei der Farbdarstellung am Rechner die Anzahl der Speicherbits, die einer Grafikkarte oder einem -controller pro Bildpunkt einer Farbe für die Klassifizierung des Farbwerts in jeweils Rot, Grün und Blau zur Verfügung stehen. Mit 8 Bit lassen sich beispielsweise 256 Farbnuancen für jede der drei Grundfarben unterscheiden, aus denen sich 16,7 Millionen Farbnuancen mischen lassen.

Grauwert
Der Grauwert gibt den Schwärzungsumfang eines bestimmten Grautons in einem Halbtonbild an.
Grotesk
nannte man im 19. Jahrhundert bei deren Aufkommen die serifenlosen Antiqua-Formen, weil sie den Zeitgenossen eben so erschienen.

Heißfolienprägung
Hochdruckverfahren, bei dem anhand eines Messing-, Kupfer. oder Magnesiumklischees eine aus mehreren Schichten bestehende Heißprägefolie auf den Bedruckstoff aufgesiegelt wird. Dazu bedarf es Temperaturen zwischen 100 und 200 Grad. Häufig finden Metallic- (Gold und Silber) oder Emaillefarben (matt und im Vergleich zum Offset besonders deckend) Verwendung. Die Motive einer Heißfolienprägung sind nicht erhaben, lassen sich aber mit Blindprägung kombinieren.
Hexachrome
Spezielles Separationsverfahren der Firma Pantone für den Druck mit sechs Farben. Neben den üblichen Farben für den Vierfarbendruck (Cyan, Magenta, Gelb, Schwarz) zieht man bei Hexachrome zusätzlich einen Grün- und Orangeton heraus, die dann als fünfte und sechste Farbe mitgedruckt werden. Dadurch erweitert man den Farbraum des Vierfarbendrucks und kann Farben drucken, die bis dahin nicht möglich waren. Pantone gibt an, daß sich mit der Hexachrome-Separation und den dazugehörigen Druckfarben 90 Prozent der Farben der Pantone-Skala ausgeben lassen.
HKS
Farbsystem von Sonderfarben. Es gibt verschiedene Farbreihen: K - für gestrichene Papiere N - für ungestrichene Papiere E - für Endlospapiere Z - für Zeitungspapiere
Homepage
Die Leitseite einer Website (WWW-Angebot). Normalerweise enthält diese Seite entweder ein Inhaltsverzeichnis oder Links zu den wichtigsten Seiten dieses Angebotes.
HTML
(Abk. für engl. hypertext markup language): SGML-Erweiterung bezüglich der Einbindung von Bildern und Verbindungen zu anderen HTML-Seiten. Wichtigstes Datenformat im Web.
HTTP
(Hypertext Transfer Protocol)
Protokoll das den Austausch von HTML-Seiten zwischen World-Wide-Web-Servern und Clients (Browser) über ein Netzwerk regelt.

Inch
Ein Inch (Zoll) = 2,54 Zentimeter.
Irisdruck
Farbdruck, bei dem mehrere Farben im Farbkasten nebeneinander liegen, auf den Farbwalzen ineinander verlaufen und so die Druckplatte in Bahnen oder Streifen mehrfarbig einfärben
ISDN
(Integrated Servicies Digital Network)
Digitales Kommunikationsnetz der Telekom, mit dem Sprache, Texte und Bildvorlagen übertragbar sind. Das ISDN-Netz wird auch als schmalbandiges Kommunikationsnetz bezeichnet; es soll später in ein breitbandiges Netz integriert werden.
ISO
(International Organizations for Standardization)
Internationales Normungsgremium, das Standardisierungsvorschläge ausarbeitet und Empfehlungen verabschiedet, die international beachtet werden und als Norm gelten können.

Java
Eine schon vor einiger Zeit von der Firma Sun entwickelte, einfache Programmiersprache, die unabhängig ist vom verwendeten Computertyp. Interessant für jedermann ist Java erst, seitdem über die WWW-Sprache HTML Java-Programme aufgerufen werden können: Stößt der WWW-Browser auf einen entsprechenden Vermerk, lädt er automatisch die passende Java-Datei und führt sie aus. So lassen sich bewegliche oder sich selbst verändernde WWW-Seiten und andere neue Möglichkeiten realisieren.
Java-Applets
Java-Programme, die der empfangende Rechner interpretiert, anstatt sie zu kompilieren. Das heißt, der Programmcode wird erst auf dem Computer des Users beim Aufruf der Software Zeile für Zeile in Echtzeit übersetzt und ausgeführt. In der Praxis bedeutet dies, daß Applikationen nicht mehr auf der Maschine residieren müssen, auf der der Anwender sie nutzt. Sie müssen auch nicht für die spezielle Maschine geschrieben sein, die sie ausführen soll. So Können Java-Softwares irgendwo im Internet liegen und ein anderer, ins Netz integrierter Computer führt sie aus. Die Voraussetzung für die Nutzung ist der etwa 45 Kilobyte Memory beanspruchende Java-Interpreter, der in den ebenfalls von Sun entwickelten Web-Browser HotJava integriert ist.
JavaScript
Skriptsprache von Netscape, die wie Java im Browser interpretiert und ausgeführt wird.
JPEG
Gescannte Abbildungen benötigen viel Speicherplatz, besonders wenn sie farbig sind und eine hohe Auflösung haben. Verschiedene Verfahren ermöglichen es, durch Kompressionsalgorithmen diesen Platz zu reduzieren, wobei die JPEG (Joint Photographic Expert Group)-Kompression weit verbreitet ist. Dieses Verfahren zerlegt die Bilder in Flächen von 8 mal 8 Pixeln und komprimiert sie mit Hilfe einer diskreten Cosinus-Transformation. Die JPEG-Kompression geht allerdings nicht verlustfrei vonstatten. Je höher der Kompressionsgrad, desto mehr Bildinformationen gehen verloren. Um den Verlust an Information zu beschränken, tut der Anwender gut daran, sämtliche Korrekturen zunächst in dem unkomprimierten Bild auszuführen und es erst dann für die endgültige Speicherung zu komprimieren. Insbesondere ein mehrfaches Komprimieren und Dekomprimieren mit unterschiedlichen Kompressionsgraden kann schnell zu Bildern führen, denen es sowohl an Textur als auch Farbe fehlt.

Klassizistische Antiqua
Form der Antiqua im ausgehenden 18. Jahrhundert, abgeleitet aus Kupferstecherschriften mit dünnen, übergangslos angesetzten, waagerechten Serifen Beispiele sind Bodoni, Century oder Walbaum.
Klebebindung
Bindeverfahren mit Klebstoffen (ohne Faden), bei denen der Buchblock aus einzelnen Blättern besteht. Bei der Blockklebebindung wird der feststehende Buchblock, bei der Fächerklebebindung (Lumbeck-Verfahren) der nach beiden Seiten aufgefächerte Buchblock klebegebunden.
Komplementärfarben
Farbenpaar, das sich im Farbkreis gegenübersteht; ergibt additiv gemischt Weiß und subtraktiv gemischt Schwarz

lasierend
Durchscheinend
Laufrichtung
ist die Richtung, in der das Papier durch die Papiermaschine läuft. Dadurch ist in der Regel auch die bevorzugte Faserrichtung im Papier. Die Laufrichtung spielt insbesonders bei der Weiterverarbeitung des Papiers oder Kartons eine Rolle, da das Material in dieser Richtung meist eine größere Festigkeit bzw. Steifigkeit aufweist.
Linearschriften
Meist serifenlose Schriften, bei denen alle Striche dieselbe Breite haben. Viele scheinbare Linearschriften (wie etwa die Futura) sind überarbeitet und haben unterschiedliche Strichstärken
Lithografie
Bezeichnet ein Flachdruckverfahren, das Alois Senefelder Ende des 18. Jahrhunderts erfand und zunächst Steindruck hieß. Die Druckform wird aus Kalkschieferplatten erstellt. Die Steine sind feinporig und nehmen Wasser und Fett auf. Auf die glattgeschliffenen Oberflächen wird mittels fetthaltiger Tuschen oder Kreiden die Zeichnung aufgebracht. So entsteht fettsaurer Kalk, der wasserabstoßend wirkt. Durch das Ätzen mit Salpetersäure und Behandeln mit Gummiarabicum werden die zeichnungsfreien Stellen wasseraufnehmend und fettabweisend. Daher nimmt beim Einfärben nur die Zeichnung Farbe an. Der Druck erfolgt mit einer Handpresse. Bis zu 16 Steinplatten werden für farbige Drucke benötigt.
LZW
(Abk. für engl. Lempel Ziv Welch): Im Jahr 1977 von Lempel und Ziv entwickelter und 1984 von Welch zur Verfügung gestellter Kompressionsalgorithmus. Er nutzt die Tatsache aus, daß sich Redundanzen überwiegend in sich wiederholenden Zeichenketten widerspiegeln.

MIME
Die Multipurpose Internet Mail Extensions erlauben, nicht nur ASCII-Texte, sondern Daten jeden Formats, wie beispielsweise Bilder, Videos, Musik oder Programme, über E-Mail zu versenden.
Maske
Begriff aus der EBV. Eine Maske deckt die Bereiche eines Bilds ab, die der Anwender entweder von der weiteren Bearbeitung ausschließen will oder in denen - unabhängig vom restlichen Bild - die Änderungen stattfinden sollen.
Megabyte
1 Megabyte entspricht 1024 Kilobyte bzw. 1.048.576 Byte.
Minuskel
Eine ältere Bezeichnung für Kleinbuchstaben, die durch den Begriff Gemeine ersetzt wurde.
Moiré
Optischer Effekt, der durch die Überlagerung zweier oder mehrerer enger Rastermuster, die leicht gegeneinander verschoben sind, entsteht.
Morphing
Leitet sich ab von Metamorphose, Verwandlung. Der Begriff Morphing hat sich in den letzten Jahren im Computer- und Filmbereich durchgesetzt. Er bezeichnet die schrittweise, nahezu unmerkliche Verwandlung eines Objekts, Körpers oder Gesichts in ein anderes, die der Computer errechnet.
Mouse-Over
(auch Roll-Over): Elemente der Bildschirmgestaltung, etwa auf einer CD und im Web, die ihr Aussehen verändern, sobald der Anwender mit dem Mauszeiger darüber fährt. Wandert die Maus weiter, erscheint automatisch die vorherige Grafik. Solche Effekte lassen sich beispielsweise mit JavaScripts realisieren.
MPEG
ist die Abkürzung von Moving Pictures Expert Group, einer Arbeitsgruppe bei ISO, die Datenreduktion bei Bewegtbildaufzeichnung normiert. MPEG-I (auch ITU H.261 genannt, definiert einen Datenstrom von 1,5 MBit/Sekunde (der Standard-Datenrate eine Audio-CD) für Bild und Stereoton, MPEG-II (auch ITU H.262 genannt) einen Datenstrom von 3 bis 10 MBit/Sekunde.

OPI
(Abk. für Open PrePress Interface): Gemeinsam von Aldus und Linotype-Hell spezifiziertes Verfahren für den Austausch von niedrigaufgelösten Bildern (Bildreferenzierung in Layouts) durch deren hochaufgelöste Originaldaten. Dieses besteht im wesentlichen aus Kommentarspezifikationen für die PostScript-Datei und war ursprünglich für die Zusammenarbeit zwischen DTP- und EBV-Systemen gedacht. Heute kommt es in zunehmendem Maße in reinen PostScript-Systemen zum Einsatz.

Pantone
Farbenstandard der amerikanischen Firma Pantone Inc. Das Unternehmen produziert Farbfächer, liefert Standardfarbwerte für Softwarehersteller und bietet dazu die entsprechenden Druckfarben an. Inzwischen gibt es auch Pantone-Farbfächer für Prozeßfarben und für die Simulation von Schmuckfarben mit Hilfe des Vierfarbendrucks. In den USA ist das Pantone-System weit verbreitet, in Europa gewinnt es mit wachsendem Einsatz von DTP-Systemen ebenfalls an Bedeutung.
Papier chlorfrei
Hier gibt es verschiedene Auslegungen.
ECF = Elementarchlorfrei
TCF = Totally Chlorine Free
Papier gestrichen
Papier wird noch mit einem Strich auf der Oberfläche versehen. Dadurch bessere Eigenschaften besonders beim Bilderdruck. Man unterscheidet glänzend und matt gestrichene Papiere.
Papier holzfrei
Papier, das aus Zellstoff hergestellt wird. Zellstoff = chemisch verarbeitetes Holz.
Papier holzhaltig
Papier, das aus Holzschliff hergestellt wird. Holzschliff = mechanisch verarbeitetes Holz.
Papier recycled
Papier, das aus Altpapier hergestellt wird.
Papier satiniert
Papier, dessen Oberfläche in der Papiermaschine durch Pressen geglättet wird, z.B. zur besseren Beschreibbarkeit.
Papiergewicht
Angabe in Gramm / Quadratmeter des Papiers.
Zum Beispiel: 80g/m_ - übliches Gewicht für Briefpapier
Paßkreuze
Zwei rechtwinklig gekreuzte feine Linien, die etwa einen Zentimeter lang sind. Paßkreuze, auf der Vorlage angebracht und auf den darüberliegenden Deckern nachgezogen, ermöglichen es, beim Abnehmen oder Verrutschen des oder der Decker immer wieder die ursprüngliche Position auf der Vorlage einzupassen.
PostScript
Programmiersprache zur Beschreibung von grafischen Objekten und Schriftzeichen zur Übertragung vom Computer zum Drucker oder zum Laserbelichter; von Charles Geschke und John Warnock in deren Unternehmen Adobe Systems entwickelt.
Ppi
(Abk. für engl. pixel per inch, dt. = Pixel pro Zoll): Die Anzahl der von einem Scanner oder einer Digitalkamera pro Inch erfaßbaren Pixel beziehungsweise Bildpunkte.
Preflighting
Softwareseitiges Simulieren des Ausgabeprozesses. Statt eines Hardware-RIPs in einem Drucker oder Belichter übernimmt ein Software-RIP die Verarbeitung der Ausgabedatei und bereitet sie für die Monitoranzeige auf. Mögliche Probleme lassen sich so erkennen, ohne Ausgabematerial zu verbrauchen.
PPD-Datei
(PPD: Abk. für PostScript printer description): Textdatei, die den Funktionsumfang eines Geräts mit Hilfe eines PostScript-lnterpreters beschreibt. Zu den Merkmalen und Funktionen eines Ausgabegeräts gehören Seitenformate, Handhabung von Papier und Film, Speichergröße und Verfügbarkeit von Schriften. Nicht all Drucker besitzen den gleichen Funktionsumfang, und selbst solche mit gleichen Funktionen rufen diese nicht immer auf die gleiche Weise auf. Die in der PPD-Datei enthaltenen Informationen dienen als Grundlage zum Aufruf der Funktionen des beschriebenen Ausgabegeräts.
Punkt
Maßeinheit für Schriftgrößen.
Didot-Punkt alt: 0,376 mm
Didot-Punkt neu: 0,375 mm
DTP-Point: 0,353 mm
Pica-Point: 0,351 mm
PUR-Kleber
Polyurethan-Klebstoff für die Klebebindung

QuickDraw
Ein Teil des Macintosh-Betriebssystems, der für die Darstellung und die Funktionalität der grafischen Benutzeroberfläche wie zum Beispiel Menüleisten, Ordner, Buttons, Papierkorb und so weiter zuständig ist.

Rasterfrequenz (Rasterweite)
Feinheit eines Rasters als Maß für den Druck auf unterschiedlichen Papieren. Feine Raster mit hohen Frequenzen (zum Beispiel 60 oder 80 Linien pro Zentimeter) verlangen für den Druck gestrichene Papiere (Kunstdruck). In Deutschland erfolgt die Angabe der Rasterfrequenzen in Linien pro Zentimeter, in Amerika in lines per Inch (lpi). Ein 60er Raster (Rasterfrequenz 60 Linien pro Zentimeter) enthält 60 mal 60 gleich 3600 Rasterzellen pro Quadratzentimeter
Rendering
Das Berechnen realer Abbilder von räumlichen Computermodellen. Der Begriff ist mittlerweile auch in der Bildbearbeitung anzutreffen und beschreibt die Komplettberechnung von Feindaten, von denen zuvor lediglich die Grobdaten montiert wurden. Beim Rendering greift die Software auf die hochaufgelösten Bilder zurück und berechnet mit ihnen die Montage. Die beiden Macintoshprogramme Live Picture und Collage setzen diese Technik ein.
RIP
(Abk. für eng. raster image processor): Hard- und/oder Software, die aus Texten, Fotos und Grafiken Pixelmuster in Form von mathematischen Seitenbeschreibungssprachen (PCL, PostScript) errechnet.

Scanauflösung
Feinheit der Auflösung beim Scannen von analogen Bildvorlagen
Formel: Auflösung (in Dpi) = Druckrasterweite (L/cm) x 2 (Qualitätsfaktor) x Vergrößerungsfaktor x 2,54 (bei Umrechnung von cm in inch)
Schwarzaufbau
Er gibt an, wie die Farbe Schwarz innerhalb des Vierfarbsatzes eingesetzt wird. Der schwarze Farbauszug hat unterschiedliche Aufgaben. So dient er zum einen dazu, sowohl die Detailzeichnung als auch den Kontrast in den dunklen Bereichen zu verbessern. Da hierfür nur relativ wenig Schwarz erforderlich ist, spricht man von kurzem Schwarz oder auch Skelettschwarz. Zum anderen läßt sich Schwarz auch nutzen, um einen bestimmten Teil der bunten Farben CMY zu ersetzen und so die Farbmenge im Druck zu reduzieren. In diesem Zusammenhang spricht man von langem Schwarz.
Serifen
Endstriche der Antiqua-Buchstaben, z.B. als Abschluß der Grundstriche zur Schriftlinie hin.
Serifenlose Schriften
Aus der Antiqua entwickelte Schriften, oft mit linearem Strich, die keine Serifen (vgl. dort) aufweisen
Shockwave
Multimediaerweiterung von Macromedia für Internet-Browser. Shockwave ermöglicht skalierbare Vektorgrafiken, Sound und Animationen innerhalb einer Web-Site.
SmartMedia-Karte
(früher SSFDC: Abk. für engl. Solid State Floppy Disk Card): Von Toshiba entwickeltes und mittlerweile auch von Samsung angebotene Speicherkarte, die in technischer Hin-sicht der -> PC-Karte ähnelt. Dabei handelt es sich um ein scheckkartenähnliches Speichermedium, das aber nur 0,76 Millimeter dick und 37mal 45 Millimeter klein ist und relativ günstig produziert werden kann. Heute gibt es Floppy-Adapter, mit denen sich die Karten wie in gewöhnlichen 3,5-Zoll-Diskettenlaufwerken lesen lassen.
Subtraktive Grundfarben
Primärfarben = Cyan, Magenta, Gelb, Yellow
SWOP
(Abk. für engl. specification for web offset publications): Amerikanischer Standard für die Druckfarben. Ähnlich wie die Euroskala legt er die Farbweite der Prozeßfarben Cyan, Magenta, -Gelb und Schwarz fest.

TCP/IP
(Abk. für engl. transmission control protocol/Internet protocol): In den USA entwickeltes Kommunikationsprotokoll für die Datenübertragung in Weitnetzen,w elches festlegt, wie Daten zwischen Computern im Internet übermittelt werden können. Anschließend übernimmt das Internet Protocol die Zustellung des Päckchens anhand der Zieladresse.
Tonwert
Der Schwärzungsgrad des fotografischen Filmmaterials. Bei der Offset-Belichtung stimmt er mit dem Rasterwert überein. Exakt läßt sich der Tonwert nur densitometrisch bestimmen. Als Ton- oder Rastertonwert bezeichnet man die relative Schwärzung des Papiers oder Films: relativ zur Gesamtfläche. Bei einem Tonwert von 100 Prozent bedeckt die Farbe 100 Prozent der verfügbaren Fläche, bei einem Tonwert von 50 Prozent entsprechen die Hälfte.
Tonwertzunahme
Verbreiterung der Rasterpunkte bei verschiedenen Verarbeitungsprozessen. Drucktechnik: optisch u./o. mechan. Verbreiterung der Rasterpunkte; abhängig vom Bedruckstoff, der Rasterweite und der Bauart der Druckmaschine. Laserbelichtung: Punktverbreiterung durch Größe der Laserspots oder zu lange Entwicklung des Filmes
TrueType
Ein Schriftenformat, das wie PostScript den Umriß eines Buchstabens als mathematische Beschreibung speichert. Apple und Microsoft entwickelten das Format, um Schriften in ihre neuen Betriebssysteme einzubauen. Diese Konkurrenz brachte PostScript-Erfinder Adobe dazu, das bis dahin verschlüsselte Schriftenformat Type 1 offenzulegen.
Type-1-Schriften
Schriften, die ihre Beschreibung in Form von PostScript-Befehlen speichern. Das von Adobe entwickelte Format ist zu einem Standard in der Druckvorstufe geworden.

UCR/GCR
(Abk. für engl. under cover removal/gray component replacement): Die Farbe Schwarz entsteht im Druck durch das Übereinanderdrucken von Cyan, Magenta und Gelb - allerdings mit einem Stich ins Grünliche oder Bräunliche. Aus diesem Grund druckt man Schwarz als eigenständige Farbe mit. UCR reduziert an den Stellen, an denen lediglich Schwarz erscheinen soll, die anderen drei Farbkomponenten Cyan, Magenta und Gelb und vermeidet auf diese Weise einen unnötigen Farbauftrag.
Überfüllung
(engl. trapping): Ein Verfahren, das beim Mehrfarbendruck dafür sorgt, daß sich zwei aneinandergrenzende Farbflächen leicht Überlappen, so daß auch bei geringen Ungenauigkeiten in der Bogenmontage keine weißen Stellen (Blitzer) auftauchen. Bei dieser Technik muß stets die hellere Farbe die dunklere Überlappen.
Unbuntaufbau
Verfahren zur CMYK-Separation von Farbbildern; gleiche Anteile Cyan, Magenta u. Gelb (die übereinandergedruckt einen Grauwert ergeben) werden z. T. durch Schwarz ersetzt, um Farbe zu sparen und Druckschwierigkeiten durch zu hohen Farbauftrag zu vermeiden
Unscharfmaskierung
Ein ungewöhnlicher Name für einen Prozeß, durch den ein Bild für Menschen schärfer wird. Er stammt aus der konventionellen Farbseparation, in der unscharfe Masken aus Milchglas zum Einsatz kamen, um die Kontraste zu verstärken. Die Methoden haben sich geändert, der Name blieb. Zunächst waren die Verfahren zum Anschärfen in den High-end-Scannern integriert. Bei diesen Geräten mißt neben dem eigentlichen Abtaststrahl ein breiterer Umfeldlichtkegel die Dichten. Erkennt er hierbei einen Dichtesprung, dann verstärkt der Farbrechner elektronisch das Abtastsignal. Inzwischen bieten EDV-Programme Filter zum Unscharfmaskierung an, mit denen sich ähnliche Kontrastverstärkungen durch eine Überzeichnung der Dichtesprünge erzielen lassen. Durch diese Verstärkung entstehen kleine Höfe, die dem Auge schärfer erscheinen.
UV-Lack
Lack zur Druckveredelung, der unter Einwirkung von UV-Licht schlagartig erhärtet.

Verlauf
Fließender, stufenloser Übergang von Hell nach Dunkel sowie zwischen Farben.
Vierfarbdruck
Übereinanderdruck der vier Standard-Farben Gelb (Y), Magentarot (M), Cyanblau (C) und Schwarz.
Vollton
Tiefste Sättigung (100%) einer Farbe auf einer Fläche.
Volltondichte
Abkürzung DV (Dichte Vollton); Maß für Farbschichtdicke und relative Farbsättigung im Offsetdruck
Volltondichte
Abkürzung DV (Dichte Vollton); Maß für Farbschichtdicke und relative Farbsättigung im Offsetdruck.

Wegschlagen
physikalische Trocknung; Binde- oder Lösungsmittel der Druckfarben dringen in Papier ein, Harzanteile mit Pigmenten bleiben an der Oberfläche u. verhärten später (Trocknung)
Weißabgleich
Die relative Intensität von Rot, Grün und Blau einer Lichtquelle. Die Einstellung des Weißabgleichs für eine Kamera dient zur Kompensation von Lichtquellen, deren Licht von der normalen RGB-Balance des Tageslichts abweicht.
Wysiwig
Abkürzung in der EDV von: What you see is what you get. Sinngemäß übersetzt: Was ich als Bildschirmdarstellung sehe, bekomme ich ausgedruckt.

Zeilenabstand
Abstand von Schriftlinie zu Schriftlinie. Die Schriftlinie ist die Unterkante von Versalien (Großbuchstaben) bzw. Gemeinen (Kleinbuchstaben) ohne Unterlängen.
ZIP-Laufwerk
Speichertechnologie der Firma IOMEGA. ZIP-Laufwerke sind magnetische, wechselbare und mehrfach beschreibbare Datenträger mit einer Speicherkapazität von 100 MB.
ZIP
Verlustfreie Datenkompression. Hier werden nur Daten entfernt, die keine neue Information enthalten. Bei Anwendung auf hochaufgelöste Bilddaten ist der Kompressionsfaktor gegenüber der JPEG-Komprimierung allerdings sehr gering. Wird von vielen Entpackern plattformübergreifend angewandt z.B. WINZIP.
Zoll
engl. Inch. Maßeinheit für die Länge. 1 Zoll 1 Inch 2,54 cm
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